FP-Kampf gegen Schiffe, die Fäkalien in Donau lassen

Die Wasserqualität der Donau in der Wachau wird immer besch***ener – so kann man das Fazit von FPNÖ-Landesparteiobmann Walter Rosenkranz zusammenfassen. Er will gegen die Umweltsünder vorgehen.
Die Wachau ist seit Jahren ein beliebtes Ausflugs- und Tourismusziel. Viele Besucher kommen mit dem Schiff, Donaukreuzfahrten erfreuen sich großer Beliebtheit.

Und das macht sich bei der Wasserqualität negativ bemerkbar, wie FPNÖ-Parteiobmann Walter Rosenkranz mit Verweis auf privat genommene Wasseruntersuchungen in einer Aussendung Mittwochvormittag erklärt. Anrainer würden zudem über Lärm, Gestank und Verkehrschaos klagen.

Das gröbste Problem: Schiffe, die die Fäkaltanks während der Fahrt in der Donau ablassen. "In letzter Zeit vermehren sich (...) nachweisbare Beobachtungen aus der Bevölkerung, in denen vom Ablassen von Fäkalien und anderen Substanzen in die Donau von diesen Schiffen berichtet wird", so Rosenkranz.

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Schaumkronen in Ufernähe



FPNÖ-Landesparteiobmann Walter Rosenkranz
FPNÖ-Landesparteiobmann Walter Rosenkranz
"Besonders die weißen Schaumkronen in Ufernähe sind ein Zeichen dafür, dass die Inhalte aus den Toilettenanlagen von den Schiffen direkt ins Wasser gelassen werden", argumentiert der Politiker, der diesbezüglich bereits mit FP-Verkehrsminister Norbert Hofer Kontakt aufgenommen hat.

"Bisher war man auf die Wasserqualität der Donau immer stolz und der Fluss wurde deshalb auch immer gerne von den Bewohnern als Badeziel genutzt. Mit dieser unverfrorenen Vorgangsweise kann man Menschen, insbesondere Kinder, aber nicht mehr getrost in der Donau baden lassen. So wird der 'Lebensraum Donau' zerstört. Jetzt ist nicht nur die sprichwörtliche 'Kacke am Dampfen' - das ist nicht länger hinnehmbar", meint er.

(nit)

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