FP-Krauss: "Nur wer Deutsch kann, ist schulreif"

Der jüngste Abgeordnete brachte Donnerstagabend im Gemeinderat seinen ersten Antrag ein.
FP-Mann Max Krauss, 22, der von Bürgermeister Häupl im Vorjahr als Stadtschulrats-Vize abgelehnt worden war, forderte am Donnerstag "Deutschlernklassen".

Bedeutet konkret: Alle Schulkinder sollen künftig einen verpflichtenden Sprachtest machen. Nur wer diesen besteht, darf in den normalen Unterricht. "Die, die noch nicht soweit sind, müssen in einer Sonderlernklasse Deutsch üben", erklärt Krauss.

SP-Bildungssprecher Heinz Vettermann winkte prompt ab: "Es gibt in Wien die Vorschule, die sich bewährt hat – warum sollte man also etwas ändern?" Krauss kontert via "Heute": "Wenn alles so toll wäre, hätte nicht ein Drittel nach neun Jahren Schule Leseschwächen."

Der Jungpolitiker weiter: "Die Vorschule ist ja nur für die Kleinsten. Flüchtlinge etwa kommen oft auch erst mit sieben oder acht Jahren ins Land."
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