FP-Mann kritisiert nö. Feuerwehren: Landes-Chef pfei...

Bild: Stadt Krems

Machtwort von Oben nach einer seit Wochen hitzigen Debatte in Klosterneuburg: FP-Stadtrat Josef Pitschko fordert, dass Gemeinden das Finanzwesen der Feuerwehren überprüfen dürfen. Der Grund: Laut ihm hätten die sieben Wehren der Babenbergerstadt mehrere Millionen Euro angehäuft. "Unsere Freiwilligen wirtschaften mit viel Sparsinn", verteidigt FP-Landesparteiobmann Walter Rosenkranz nun die Florianis. Ein persönliches Gespräch folgt.

Machtwort von Oben nach einer seit Wochen hitzigen Debatte in Klosterneuburg: FP-Stadtrat Josef Pitschko fordert, dass Gemeinden das Finanzwesen der Feuerwehren überprüfen dürfen. Der Grund: Laut ihm hätten die sieben Wehren der Babenbergerstadt mehrere Millionen Euro angehäuft. "Unsere Freiwilligen wirtschaften mit viel Sparsinn", verteidigt FP-Landesparteiobmann Walter Rosenkranz nun die Florianis. Ein persönliches Gespräch folgt. 
Wenn es nach dem Klosterneuburger FP-Stadtrat Josef Pitschko geht, sollten die Finanzen der Feuerwehren in Zukunft von Dritten – in diesem Fall der Gemeinde – überprüft werden. "Ich bin selbst seit Jahrzehnten Mitglied der freiwilligen Feuerwehr in Krems und weiß daher, mit welchem Sparsinn unsere Wehren wirtschaften müssen, um die immer vielfältiger werdenden Aufgaben bewerkstelligen zu können", pfeift Landesparteiobmann Walter Rosenkranz nun seinen Parteikollegen zurück.

Freiwillige leisten wertvolle Arbeit

"Fast 100.000 freiwillige Landsleute opfern ihre Freizeit nicht nur dafür, im Notfall Menschenleben zu retten, sondern stellen auch sicher, dass jene Veranstaltungen durchgeführt werden können, deren Erlös zur Anschaffung von Betriebsmitteln und Gerät dient. Dafür kann man gar nicht genug danken", lobt Rosenkranz.

Er hält die Forderung von Pitschko für sehr überzogen. "Mein Kollege ist ein langjähriger, erfahrener Prüfer des Rechnungshofes und als solcher tagtäglich damit befasst, die Verschwendung von öffentlichen Geldern zu verhindern. Doch in diesem Fall ist es zu dreist", so der FP-Chef.

Feuerwehren fördern

Jetzt wird Pitschko zu einem persönlichen Gespräch zum Parteichef zitiert. Rosenkranz selbst, sieht keinen Anlass zu einer Gesetzesänderung im Bezug auf die Floriani-Gelder: "Im Gegenteil, wir müssen uns überlegen, wie wir die Feuerwehren weiter fördern können".

In diesem Punkt sind sich SPÖ und FPÖ einig.

SPÖ und FPÖ für mehr Unterstützung

"Die letzten Sturmereignisse untermauern die Notwendigkeit zusätzlicher Unterstützung für die Feuerwehren. Eine Unterstützung wäre die Abschaffung der Mehrwertsteuer beim Ankauf von Fahrzeugen und Gerätschaften, aber auch ein zweckgebundener Anteil für das Feuerwehrwesen aus der Mineralölsteuer wäre denkbar", so SP-Landeshauptmann Stellv. Karin Renner. 

Der Debatte vorangegangen war ein Streit im Klosterneuburger Gemeinderat, wo Pitschko die Offenlegung der Feuerwehr-Finanzen forderte und in den Raum stellte, die Florianis im Abschnitt der Babenbergerstadt hätten mehrere Millionen Euro angehäuft.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen