FP: Offene Drogendeals im Bahnhof Wien-Mitte

Früher dealten die Schwarzafrikaner an den U6-Stationen
Früher dealten die Schwarzafrikaner an den U6-StationenBild: Sabine Hertel
Die FP-Landstrasse beklagt, dass Schwarzafrikaner am Bahnhof Wien-Mitte offen Suchtgift anbieten. Es werde sogar in der Schnellbahn gedealt.
Das "Schwarzafrikanische Dealer-Unwesen", so Werner Grebner (FPÖ), Bezirksvorsteher-Stellvertreter in der Landstrasse, spiele sich einerseits auf den Bahnsteigen unter der Mall als auch in den Schnellbahnzügen zwischen den Stationen Wien-Mitte und Rennweg ab.

"Völlig offen und unverfroren" würde dort mit Suchtgift gedealt, auch Jugendliche würde dabei angesprochen und Passanten belästigt. Entsprechende Klagen von Zeugen habe die FP-Landstrasse an das Wiener Landeskriminalamt weitergeleitet.

Polizei holen!

Grebner appelliert an die Landstraßer: "Sollte jemand direkt Zeuge derartiger Vorgänge werden, dann bitte sofort den Polizeinotruf 133 wählen und die Behörden verständigen. Nur so kann die Exekutive durch zeitnahe und genaue Angaben über Aussehen, Kleidung und besondere Merkmale der Verdächtigen ihre Ermittlungen chancenreich aufnehmen."

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Von Seiten der Wiener Polizei heißt es dazu, dass es rund um Wien-Mitte zwar "Anbahnungsgeschäfte" gäbe, von "offenem Dealen" könne aber keine Rede sein. Evident sei dazu lediglich eine einzige Amtshandlung gegen einen Dealer in den letzten Wochen.

Prompt reagierte auch die Bezirks-SP in Person von Marcus Schober: "Behindern sie nicht die Arbeit der Profis!" Die Polizei erledige ihre Arbeit auch unter widrigen Bedingungen. (wapo)

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