Paukenschlag am Mittwoch im Fall der wankenden NÖ- Chefin Barbara Rosenkranz (FP): Parteiinterne Kreise berichten, dass mittlerweile 60 Prozent der knapp 400 NÖ-Funktionäre gegen die Person Barbara Rosenkranz unterschrieben haben. Sie fordern einen sofortigen Rücktritt zum Wohle der Partei.
Paukenschlag am Mittwoch im : Parteiinterne Kreise berichten, dass mittlerweile 60 Prozent der knapp 400 NÖ-Funktionäre gegen die Person Barbara Rosenkranz unterschrieben haben. Sie fordern einen sofortigen Rücktritt zum Wohle der Partei.
An die NÖ-Spitze sollen dafür die beiden Nationalräte Walter Rosenkranz und Christian Höbarth. Mit ihnen sehen viele FP-Delegierte gute Chancen für die Nationalratswahlen im Herbst. „Viele von uns befürchten, dass Rosenkranz diese wichtige Wahl nicht unterstützen wird, nur um von ihren eigenen Verlusten (Anm.: -2,26 % am 3. März in NÖ) abzulenken“, sagt ein Insider.
Zahlreiche FP-Funktionäre nehmen der NÖ-Landesparteiobfrau ihren Montags-Sager, „Ich lasse mir meine Ehre nicht abschneiden“, und den „Flirt“ mit Ewald Stadler (BZÖ) übel. „Damit unterstreicht sie, dass es ihr nur um sich selbst geht“, so der FP-Insider weiter. Bereits bei der nächsten Vorstandssitzung am 24. Mai soll es zur Ablöse von Barbara Rosenkranz kommen.
Joachim Lielacher