FPÖ: Autos schrotten soll 1.500 Euro bringen

Die FPÖ will Österreichs Autobestand modernisieren und gleichzeitig das Klima schützen: Wer seinen alten Pkw verschrotten lässt und durch einen neuen ersetzt, soll dafür finanziell belohnt werden.
Österreichweit gibt es aktuell rund fünf Millionen Pkw. 1,8 Millionen davon haben schon mehr als zwölf Jahre auf der Motorhaube. Diesen "alten Stinkern" will FP-Chef Norbert Hofer jetzt mithilfe einer Umweltprämie an den Kragen.

Umweltfreundliche Fahrzeuge



Konkret fordert er 1.500 Euro Prämie für die Verschrottung und den anschließenden Ankauf eines neuen oder neuwertigen Wagens. Hofers Ziel: "Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen sollen so beim Ankauf eines umweltfreundlicheren Fahrzeugs unterstützt werden."

Einzige Bedingung: Das neue Auto muss unter 130 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer liegen. Wer gleich auf ein komplett emissionsfreies Auto wechselt, soll zudem auch eine Ankaufsförderung erhalten. Bezahlen sollen das je zur Hälfte Bund und Fahrzeughandel.

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Idee nicht neu



Die Idee der Umweltprämie ist nicht neu: 2009 ließ Ex-Verkehrsministerin Doris Bures (SP) ebenfalls 1.500 Euro für die Verschrottung alter Autos auszahlen. Das Gesamtvolumen der Prämie lag bei 45 Mio. Euro (Bund: 23 Mio. Euro, Handel: 22 Mio. Euro, Anm.).

Ein gutes Geschäft: Immerhin spülten die Pkw-Neukäufe über Mehrwertsteuer und NoVa rund 120 Mio. Euro in die Staatskasse zurück. Wie hoch das Gesamtvolumen einer neuen Umweltprämie ausfallen könnte, müsse diesmal aber erst ausverhandelt werden, heißt es von Hofers Sprecher.

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