Niederösterreich

FPNÖ fordert jährliche Anpassung der Familienbeihilfe 

Die FPNÖ stellte in der gestrigen Landtagssitzung einen Antrag zur jährlichen Anpassung der Familienbeihilfe. Dieser wurde einstimmig angenommen.

Tanja Horaczek
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FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag Udo Landbauer
FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag Udo Landbauer
FPNÖ

„Das Leben wird immer teurer, die Steuern und Abgaben werden immer mehr, aber bei den Leistungen für die eigene Bevölkerung wird permanent der Sparstift angesetzt. Das ist der falsche Weg. Familie muss wieder leistbar sein. Hier hat der Staat eine besondere Verpflichtung und Verantwor­tung, der die schwarz-grüne Bundesregierung endlich nachkommen muss“, sagt FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer. In der gestrigen Landtagssitzung ist der FPNÖ Antrag zur jährlichen Anpassung der Familienbeihilfe an die Inflation einstimmig angenommen worden.

"VP und Grüne müssen in die Gänge kommen"

„Familien, Mütter und Väter leisten jeden Tag Großartiges. Das muss die Politik endlich wieder wertschätzen! Jetzt ist die Bundesregierung in der Pflicht. ÖVP und Grüne müssen endlich in die Gänge kommen. Der jährliche Teuerungsausgleich für unsere Familien und Kinder im Land sollte eine Selbstverständlichkeit sein“, so Landbauer.

Letzter Ausgleich 2018

Den letzten Teuerungsausgleich der Familienbeihilfe gab es im Jahr 2018. Davor nur in den Jahren 2016 und 2014. Zwischen 2003 und 2014 ist die Familienbeihilfe elf Jahre lang überhaupt nicht erhöht worden. Geht man vom Jahr 2000 aus, dann müsste die Familienbeihilfe heute um 40 Prozent höher sein, als sie tatsächlich ist, damit sich eine Familie noch genauso viel leisten kann wie vor zwanzig Jahren. „Der reale Wertver­lust der Familienbeihilfe ist inakzeptabel. Besonders jetzt, in Zeiten der Rekord-Teuerung, müssen unsere Familien spürbar entlastet und unterstützt werden“, betont Landbauer.