Auf Facebook kursiert eine Fotomontage, die Kriegsflüchtlinge als "feige Dreckschweine" verunglimpft. Ein Steirer hat das Bild ins Netz gestellt, die FPÖ Graz-Liebenau hat es geteilt. Der blaue Stadtparteichef Mario Eustacchio will damit nichts zu tun haben.
Auf Facebook kursiert eine Fotomontage, die als "feige Dreckschweine" verunglimpft. Ein Steirer hat das Bild ins Netz gestellt, die FPÖ Graz-Liebenau hat es geteilt. Der blaue Stadtparteichef Mario Eustacchio will damit nichts zu tun haben.
Die Kleine Zeitung hat den Tweet entdeckt. Die Situation von Kriegsflüchtlingen wird in der Bildmontage verächtlich gemacht. In Anspielung darauf, dass aus den Krisengebieten oft nur einzelne Menschen ohne ihre Familien nach Österreich kommen, schreibt der unbekannte Urheber: "Warum seid ihr feigen Dreckschweine denn ohne sie abgehauen?"
FPÖ-Bezirkstruppe sorgt für Eklat
— Kleine Zeitung (@kleinezeitung)
Hermann Fras, Vize-Bezirksvorsteher der FPÖ in Liebenau, meint dazu gegenüber der Kleinen Zeitung, das "stammt sicher nicht von uns. Das hat wer hinaufgestellt, das kommt immer wieder vor." Günter Wagner, Freiheitlichen-Chef in Liebenau, betont, er habe dieses Foto "sicher nicht geteilt". Und der Blaue Stadtrat Mario Eustacchio unterstreicht, er sei "nicht für jedes Posting verantwortlich". Dieses sei keinesfalls die Meinung der FPÖ.