FPÖ-Chef attackiert: Jetzt startet Prozess

Die Vermummten attackierten den Dienstwagen von FP-Politiker Manfred Haimbuchner.
Die Vermummten attackierten den Dienstwagen von FP-Politiker Manfred Haimbuchner.Bild: Peter Christian Mayr /Cityfoto, Manfred Haimbuchner
Beim vergangenen Burschenbundball attackierten sieben Vermummte den Dienstwagen von Manfred Haimbuchner (FPÖ). Nun stehen sie in Linz vor Gericht.

Rund 700 Demonstranten versammelten sich beim Burschenbundball am 3. Februar dieses Jahres in der Linzer Innenstadt.

Die Demo verlief eigentlich friedlich, doch kurz vor dem Ende eskalierte die Situation plötzlich. Sieben Vermummte, die dem berüchtigten "Schwarzen Block" zuzuordnen sind, stürmten auf ein Auto zu.

Dabei handelte es sich um den Audi A6 von LH-Vize Manfred Haimbuchner (FPÖ). Im Wagen saß auch noch seine Gattin. Wie die Staatsanwaltschaft berichtet, traten die Randalierer mit Füßen gegen das Heck, schlugen gegen die Seitenscheibe.

Kurz nach Angriff geschnappt



Die Beschuldigten (19-23) liefen kurz nach dem Angriff davon. "Die Täter stürmten vom Hessenpark zur Tiefgarage auf das Auto zu. Nach der Attacke rannten sie Richtung Landstraße davon, konnten aber kurz danach geschnappt werden. Die Randalierer waren schon zuvor auffällig gewesen", so Stadtpolizeikommandant Karl Pogutter.

Am Freitag müssen sich die sieben Angeklagten (sechs Deutsche und ein Österreicher) am Linzer Landesgericht verantworten. Wegen schwerer Sachbeschädigung und gefährlicher Drohung drohen den jungen Männern bis zu zwei Jahre Haft.

(mip)

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