FPÖ hält "Stadler-Hunderter" für Frotzelei

FP kritisiert Pläne von Bürgermeister Stadler.
FP kritisiert Pläne von Bürgermeister Stadler.Bild: FPNÖ

Wie berichtet spricht sie Bürgermeister Matthias Stadler für ein Tempolimit auf der A1 im Abschnitt St. Pölten aus. Die FPÖ NÖ ist empört und stellt sich dagegen.

Die Forderung von St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler, auf der Westautobahn im Abschnitt St. Pölten ein Tempolimit von 100 km/h einzuführen, löst bei FPÖ-Verkehrssprecher Landtagsabgeordneten Martin Huber Empörung aus.

„Wofür gibt es eine gut ausgebaute Autobahn? Das ist die reinste Frotzelei aller Pendler und Autofahrer", kritisiert Huber. Stadler argumentiert seinen „Wunsch-Hunderter" mit den Staubildungen im innerstädtischen Bereich, im Falle eines Unfalls auf der A1.

Huber reagiert scharf: „Die SPÖ ist also unfähig, entsprechende Infrastrukturmaßnahmen in der Stadt zu schaffen und trägt das auf dem Rücken aller Autofahrer aus." Die Freiheitlichen werden alles daran setzen, um den „Stadler-Hunderter" zu verhindern, damit die Pendler weiterhin rasch und sicher an ihr Ziel kommen.

„Stadler sollte sich lieber einmal mit Verkehrsexperten unterhalten, bevor er mit seinem „Sozi-Populismus" auf Stimmenfang geht", sagt Huber. Tatsächlich können Unfälle durch vorgeschriebene Tempolimits nämlich nicht vermieden werden. „Mit der Überreglementierung entmündigt man einzig und alleine die Autofahrer", erklärt Huber.

(hot)

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