Der freiheitliche EU-Abgeordnete Franz Obermayr wurde am Donnerstag zum Chef der EU-Partei der europäischen Rechtspopulisten "European Alliance for Freedom" (EAF) gewählt. Seine Stellvertreterin ist die Französin Marine Le Pen.
Der freiheitliche EU-Abgeordnete Franz Obermayr wurde am Donnerstag zum Chef der EU-Partei der europäischen Rechtspopulisten "European Alliance for Freedom" (EAF) gewählt. Seine Stellvertreterin ist die Französin Marine Le Pen.
Die EAF ist eine Plattform, der viele Parteien angehören, die als Rechtsfraktion "Europa der Freiheit und der Deomkratie" (EFD) im Europaparlament vertreten ist. Die EFD ist eine Fraktion im Europäischen Parlament, die nationalkonservative und europaskeptische Parteien umfasst. Sie wurde nach der Europawahl 2009 gegründet. Die FPÖ als ganzes wurde wegen dem Widerstand einiger Mitgliederparteien bisher nicht aufgenommen.
Obermayr löst den Briten Godfrey Bloom von der euroskeptischen Partei UKIP an der Spitze ab. Der FPÖ-Mann meinte, die EAF sammle für die Europawahl 2014 Kräfte, die auch eventuell zu einer neuen Fraktion im EU-Parlament führen könne. Dies sei aber "Zukunftsmusik". In der Partei seien "patriotische Kräfte" versammelt, die "konstruktiv EU-kritisch" eingestellt seien, es gehe nicht um politische Begriffe wie rechts und links.
Obermayr sagte, er wolle in seiner neuen Funktion auch Veranstaltungen in Brüssel, Straßburg und Österreich wahrnehmen. Neben UKIP, der Front National und dem Vlaams Belang seien etwa auch die Schweden-Demokraten Partner. Auch regionale Abgeordnete könnten Mitglied der EAF werden.