Podgorschek tritt zurück – reicht das LH Stelzer?

Elmar Podgorschek bei der AfD-Veranstaltung im deutschen Thüringen. Er wurde dafür immer wieder heftig kritisiert.
Elmar Podgorschek bei der AfD-Veranstaltung im deutschen Thüringen. Er wurde dafür immer wieder heftig kritisiert.Bild: YouTube

Der oberösterreichische FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek tritt zurück. Das erklärte die FPÖ in einer Aussendung. Zuvor hatte es Druck der ÖVP gegeben.

FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek erklärte am Montag in einer Presseaussendung seinen Rücktritt vom Amt des Sicherheitslandesrats.

Hintergrund war das drohende Aus der Koalition in Oberösterreich.

Wie "Heute" erfuhr, war eine der Bedingungen für das Fortbestehen der Zusammenarbeit der Rücktritt des Sicherheitslandesrates.

Nach anfänglichem Zögern hat Haimbuchner am Montag zu Mittag offenbar eingelenkt.

Um 13.25 Uhr schickte die FPOÖ dann eine Presseaussendung aus, in der der Rücktritt des Landesrates erklärt wurde.

"Der Landesrat begründete seine Entscheidung mit der Befürchtung, bei der nun einsetzenden, oppositionellen Schmutzkübelkampagne anlässlich der sogenannten „Ibizaaffäre" erneut zur Zielscheibe medialer Angriffe zu werden", so die Freiheitlichen in der Aussendung.

„Die nun einsetzenden Unsachlichkeiten und die Polemik der Oppositionsparteien in Oberösterreich haben mich zu diesem Schritt bewogen", so Podgorschek.

Unangenehme Fragen an Stelzer

LH Stelzer hatte zuvor gegenüber dem Morgenjournal in Ö1 erneut Fragen zu Podgorschek beantworten müssen.

Etwa, warum es keine Folgen hatte, dass Podgorschek bei einem Auftritt der deutschen AfD gesagt hat: "Was wir unbedingt durchführen müssen, ist eine Neutralisierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks".

Die ÖVP um LH Stelzer will sich um 15.30 Uhr in einer Pressekonferenz äußern.

(rep)

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