FPÖ-Politiker und Wirt soll Gast verprügelt haben

Der Vorfall wurde erst vor kurzem bekannt und soll sich am Neustifter Kirtag 2018 zugetragen haben. Im Gespräch mit "Heute.at" bestreitet er die Vorwürfe.
FPÖ-Landtagsabgeordneter Michael Eischer betreibt einen Heurigen in Wien-Döbling. Dort soll es am Neustifter Kirtag 2018 zu einer Schlägerei mit einem Gast gekommen sein – der erstattete Anzeige wegen Körperverletzung. Das zuständige Bezirksgericht beantragte im Juli 2019 die Aufhebung der Abgeordneten-Immunität. Dem gab der Landtag in der letzten Sitzung statt.

Kritik an FPÖ-Politiker

"Die mutmaßliche Verwicklung in eine Schlägerei hat mit der Ausübung eines politischen Mandats rein gar nichts zu tun", begrüßt der Döblinger Bezirksvorsteher-Stellvertreter, Thomas Mader (SPÖ) die Entscheidung des Landtags. "Sollte er für schuldig befunden werden, wäre das als Döblinger zum Fremdschämen", so Mader.

Eischer verteidigt sich

"Es war kein Gast, ein Mann hat sein Auto einfach in meinen Weingarten gestellt. Als ich ihm gesagt habe, dass das nicht geht, ist er rabiat geworden", verteidigt sich Eischer gegenüber "Heute.at". Die Fäuste sind dabei aber nicht geflogen, es blieb bei einem Wortgefecht, bekräftigt er. Er will von der Anzeige auch erst im Dezember 2018 erfahren haben.

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