Die Veranstaltung sorgte bei ihrer Ankündigung für erhitzte Gemüter: Die FPÖ Groß-Enzersdorf wollte am Samstagmittag eine "Abschiedsfeier" für die Grünen im Stadtpark veranstalten. Als Anlass nahm man das Ausscheiden der Grünen aus dem Nationalrat.
Aus der Freibier-Veranstaltung wurde nichts, wie die FPÖ Groß-Enzersdorf auf ihrer Facebook-Seite mitteilte: "Aufgrund angekündigter massiver Proteste gegen unsere Veranstaltung (lt. LVT) sehen wir uns gezwungen die Aktion zu beenden. Der Schutz unserer Bevölkerung geht vor, denn Gewalt darf nicht zum politischen Spielball linker Chaoten werden."
Man sei von der Exekutive darüber informiert worden, dass mit Ausschreitungen zu rechnen sei, sollte man das Fest wie geplant veranstalten.
"Ausschreitungen verhindern"
"Wenn man weiß, wie linke Proteste aussehen – siehe Akademikerball – dann weiß man, dass man die Teilnehmer vor gewaltsamen Ausschreitungen schützen muss", sagte FPÖ-Landesparteisekretär Christian Hafenecker gegenüber "ORF NÖ". Außerdem wolle man nicht die Steilvorlage für eine Generalprobe von Protesten gegen eine türkis-blaue Koalition liefern.
Die Grünen übten im Vorfeld scharfe Kritik: Andreas Vanek, Klubsprecher der Grünen in Groß-Enzersdorf fand die Aktion einfach nur "geschmacklos". Er meinte, dass er so viel Hass nicht einmal der FPÖ zugetraut hätte.
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(lu)