FPÖ-Sympathisanten entscheiden die Wahl

Die Parteistrategen des Landes ziehen nach dem EU-Votum erste Schlüsse für den Urnengang im Herbst: Vor allem ÖVP und SPÖ müssen Abwanderungstendenzen ihrer Anhänger Richtung Freiheitliche verhindern. Darin liegt sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg, prophezeit VP-Wahlmanager Michael Strugl (Bild).

Jeweils knapp 12.000 Stimmen mussten die großen Parteien in Oberösterreich laut ersten Detailanalysen der EU-Wahl an die Freiheitlichen abgeben. Mehr Potenzial bewegte sich nur im Bereich jener ehemaligen Nichtwähler, die mobilisiert werden konnten. Profiteure waren wiederum die Blauen, aber auch Hans Peter Martin, das BZÖ und die Volkspartei konnten von der Stimmenreserve profitieren. Da HP Martin bei der Landtagswahl wohl nicht antritt, müssen ÖVP und SPÖ vor allem Abwanderungen zur FPÖ verhindern. Trotz des blauen Unsicherheitsfaktors ist Strugl knapp 100 Tage vor dem Urnengang zuversichtlich: Unsere Marschroute stimmt. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Unter diesem Motto startet die ÖVP nun landesweit eine neue Kampagne. Unter dem Titel OÖ tut mehr besuchen ihre Mandatare heimische Betriebe und setzen so ein Zeichen gegen die Krise.

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