FPÖ will mehr Leute von Rezeptgebühr befreien

Ina Aigner will, dass die Einkommensgrenze für eine Rezeptgebühren-Befreiung hinaufgesetzt wird.
Ina Aigner will, dass die Einkommensgrenze für eine Rezeptgebühren-Befreiung hinaufgesetzt wird.Bild: picturedesk.com, FPÖ Niederösterreich

Geht es nach Ina Aigner, soll die Einkommensgrenze für eine Rezeptgebühren-Befreiung hinaufgesetzt werden. "Es muss am Ende des Monats noch Geld zum Leben bleiben", meint sie.

Ist man chronisch krank und auf Medikamente angewiesen, kann das ganz schön ins Geld gehen. Seit 1. Jänner 2020 sind es 6,30 Euro pro Medikament, das auf dem Rezept steht.

Eine Gebührenbefreiung gibt es für Alleinerzieher derzeit beispielsweise bei maximal 966,65 Euro Nettoeinkommen pro Monat bzw. bei 1.111,65 Euro bei erhöhtem Medikamentenbedarf.

"Grenze zu niedrig angesetzt"

Diese Grenze muss erhöht werden, sagt nun FPNÖ-Gesundheitssprecherin Ina Aigner: "Diese Grenzen sind zu niedrig angesetzt, den Menschen muss am Ende des Monats noch Geld zum Leben bleiben."

Menschen, die täglich mehrere Medikamente einnehmen müssen, seien finanziell immens belastet. "Es braucht eine spürbare Erhöhung der Einkommensgrenze", so Aigner. Der Vorschlag der blauen Politikerin: Eine Finanzierung über den Sozialtopf. "Ich fordere den zuständigen Minister Anschober auf, hier entsprechend tätig zu werden", sagt Aigner.

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