Politik

FPÖ-Chef Kickl platzt der Kragen, geht auf Kanzler los

FPÖ-Chef Herbert Kickl nimmt sich kein Blatt vor den Mund und übt scharfe Kritik an Bundeskanzler Karl Nehammer sowie der Regierung.
10.04.2022, 20:21

ÖVP-Kanzler Nehammer und seine grünen Trittbrettfahrern wären laut FPÖ gut beraten, bei allfälligen Öl- und Gasembargos der Europäischen Union Vorsicht walten zu lassen. An erster Stelle habe immer Österreich mit seiner Bevölkerung zu stehen und dann erst Entscheidungen der Union.

"Wenn diese schwarz-grüne Bundesregierung obrigkeitshörig bei den angekündigten Embargos bedenkenlos mitstimmt, sind in unserem Land Arbeitsplätze, Standortsicherheit und viele Existenzen in großer Gefahr", so der FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann Herbert Kickl.

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Feuer am Dach

Die Öl-, Strom- und Gasversorgung müsse zu vernünftigen Preisen gesichert sein. Neben der Bevölkerung hätten auch die großen Arbeitgeber der Industrie einen starken Energiebedarf. Wenn das nicht gesichert sei, sei Feuer am Dach der Republik, betonte Kickl.

"Es ist ein Hohn, einerseits die Energieressourcen verknappen zu wollen und andererseits nichts gegen die damit verbundene Teuerungslawine zu unternehmen. Da hilft es freilich auch nicht, dass Kanzler Nehammer publikumswirksam in alter Showmanier die Ukraine besucht", so Kickl.

Und weiter: "Einzig unsere Neutralität wird mit solchen Aktionen gefährdet und sonst nicht", sagt der FPÖ-Chef, der den ÖVP-Kanzler und mit ihm die gesamte Bundesregierung aufforderte, ihren Schwerpunkt auf Österreich zu setzen und endlich die hiesigen Probleme zu lösen.

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