Klare Ansage

FPÖ fordert jetzt Ende des "Gender-Wahnsinns"

Die FPÖ möchte den "Gender-Wahnsinn" stoppen und hat dafür eine Petition ins Leben gerufen. Mehr als 12.000 Unterstützer haben bereits unterschrieben.

Andre Wilding
FPÖ fordert jetzt Ende des "Gender-Wahnsinns"
Die FPÖ ist nicht unbedingt ein Fan vom "Gendern".
Getty Images (Symbolbild)

Im Rahmen der Sitzung des Nationalrats am Mittwoch betonte die freiheitliche Frauensprecherin Rosa Ecker erneut die ablehnende Haltung der FPÖ zum Gendern in Sprache und Text. "Gendern im Text fördert keine Gleichbehandlung", brachte die freiheitliche Abgeordnete eine diesbezügliche Petition gegen den "Gender-Wahnsinn" ein, die mittlerweile von über 12.000 Bürgern unterstützt wurde.

"Nur weil man gendert und BürgerInnenmeisterInnenkandidatInnen schreibt, gibt es keine einzige Bürgermeisterin mehr in unserem Land. Gendern verdreht, verfremdet, verstümmelt und schränkt unsere wunderschöne deutsche Sprache ein."

Neutrale Formen

Ecker hob hervor, dass die Verwendung neutraler Formen, wie "Studierende" oder "Arbeitskräfte" nicht zur Gleichstellung von Mann und Frau beiträgt, sondern vielmehr dazu führe, "dass die weibliche und männliche Form in der Sprache verloren gehen". Sie unterstreicht die Bedeutung von verständlichem und korrektem Deutsch in Schulen, Hochschulen und Universitäten, sowie die Notwendigkeit von sinnerfassendem Lesen und Schreiben.

Laut OGM/Kurier-Umfrage vom April des Vorjahres seien 81 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Gendern in der Alltagssprache, in Schulen und Medien dem Ziel der Gleichstellung nicht diene.

Kein Verständnis hat die freiheitliche Abgeordnete dafür, dass an "Hochschulen und Universitäten Studenten unter Druck gesetzt werden, ihre Arbeiten zu gendern, da ihnen andernfalls schlechtere Noten drohen" - dabei wird Gendern als Norm vorgegeben.

"Unsägliche Genderei"

"Frankreich hat es vorgemacht und bereits im Jahr 2021 das Gendern an Schulen, aber ebenso in Ministerien beendet. Auch wenn ÖVP-Bundeskanzler Nehammer wortreich beim Gendern zurückgerudert ist, erwarte ich mir nach seinen Worten auch die entsprechenden Taten. Beenden wir diese unsägliche Genderei", so Ecker.

FPÖ-Frauensprecherin und Abgeordnete zum Nationalrat Rosa Ecker.
FPÖ-Frauensprecherin und Abgeordnete zum Nationalrat Rosa Ecker.
Isabelle Ouvrard / SEPA.Media / picturedesk.com

Und weiter: "Wir brauchen weder Gewessler-Genderei punkto Geschlechterdaten in Staatsbetrieben noch Zadic-Gesetze in rein weiblicher Form. Diese Seifenoper-Politik nützt keiner Frau in unserem Land und geht an den wahren Problemen vorbei."

"Political Correctness"

Die freiheitliche Politikerin kritisierte zudem "woke-Gruppen", die trotz der Ablehnung der Mehrheit die Genderei vorantreiben und die Bevölkerung unter dem Vorwand der "Political Correctness" bevormunden wollen.

"Wir werden daher weiterhin alle parlamentarischen Möglichkeiten nutzen, um sich gegen dieses Gender-Diktat zu wehren", kündigte Ecker abschließend an und hob ihren Dank für alle 12.000 Unterstützer der Petition hervor.

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    Auf den Punkt gebracht

    • Die freiheitliche Frauensprecherin Rosa Ecker fordert das Ende des Genderns in Sprache und Text, da sie davon überzeugt ist, dass es die Gleichstellung nicht fördert und die deutsche Sprache verändert
    • Sie betont die Bedeutung von verständlichem und korrektem Deutsch in Schulen und Universitäten und kritisiert die Genderei als unsäglich
    • Ecker kritisiert zudem "woke-Gruppen", die die Genderei trotz Ablehnung der Mehrheit vorantreiben und die Bevölkerung unter dem Vorwand der "Political Correctness" bevormunden wollen
    wil
    Akt.