FPÖ-Politiker soll Knecht auf Bauernhof gequält haben

Auf einem Bauernhof in Kärnten soll der Knecht gequält worden sein. (Symbolbild)
Auf einem Bauernhof in Kärnten soll der Knecht gequält worden sein. (Symbolbild)Fortgens Photography
In Kärnten soll ein FPÖ-Politiker einen Knecht misshandelt haben. Der Mann lebte am Bauernhof unter furchtbaren Bedingungen und bekam keinen Lohn. 

In wenigen Tagen muss sich ein ehemaliger FPÖ-Politiker vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten: Dem Ex-Nationalrat wird vorgeworfen, jahrelang eine beeinträchtigte Person gequält zu haben. Die Sache flog auf, als Polizisten den verwirrten Knecht auf der Straße aufgriffen und zum Bauernhof des Kärntners zurückbrachten. Dort stießen sie auf ein Kellergewölbe, in dem der Mann zwischen Dreck und Schimmel ohne Sanitäranlagen hausen musste. Außerdem soll der Landwirt den Lohn des Knechts auf ein Sparbuch unter seinem eigenen Namen überwiesen haben.

Der Mann, der alle Vorwürfe abstreitet, ist kein FPÖ-Mitglied mehr. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Kommenden Montag muss er beim Prozess mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

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