Energie, Sprit, Essen – und jetzt auch die Mieten: Die Lebenshaltungskosten explodieren! Immer mehr Wiener haben Probleme, sich ihr Leben leisten zu können.
"Der nächste Schlag ins Gesicht der Wiener: Etwa 100.000 Gemeindewohnungen werden infolge der Erhöhung der Kategorie-Mieten bald empfindlich teurer werden", fordert Wiens FPÖ-Landesparteiobmann Dominik Nepp am Donnerstag eine Aussetzung der Erhöhung durch Wiener Wohnen.
"Ca. 200 Euro mehr Miete pro Jahr drohen“, verweist Nepp auf das Beispiel einer 80-Quadratmeter-Wohnung der Kategorie A. "In Summe werden Gemeindebaumieter wohl mit ca. 15 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich belastet", erneuert Nepp die freiheitliche Forderung nach einem Teuerungsstopp im Gemeindebau. "SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig und SPÖ-Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal müssen sich dazu bekennen, diese Erhöhung nicht umzusetzen", fordert Nepp ein klares Bekenntnis um Interesse der betroffenen Mieter.
"Wenn ich etwa an die jüngste Richtwerterhöhung im Gemeindebau denke, dann fehlt mir allerdings der Glaube an das soziale Gewissen der Sozialdemokratie. Wir werden die Genossen im Rathaus auf die Probe stellen und einen entsprechenden Antrag im Rathaus einbringen", kündigt Nepp an.