"Wenn wir so weitermachen, wird es in Österreich bald keine Bauernhöfe, wie wir sie kennen, mehr geben“, appelliert der freiheitliche Agrarsprecher Peter Schmiedlechner. Grund seien die sinkenden Preise für Fleisch. Der Nationalratsabgeordnete aus Niederösterreich verlangt deshalb rasch einen Gipfel oder eine Runden Tisch, um Lösungen zu finden.
"Viele Bauern stehen mit dem Rücken zur Wand. Der Schweinepreis ist in Österreich im Vergleich zum November des Vorjahres um 25 Prozent und bei den Schlachtkühen sind die Preise in den vergangenen Wochen um zirka 30 Prozent gesunken – um nur einige Beispiele zu nennen", führt Schmiedlechner aus.
Die Freiheitlichen werfen der Volkspartei vor, keine Lösungsvorschläge zu präsentieren. "Während in Deutschland der Handel nach den Blockaden mehrerer Zentrallager von Einzelhandelsketten durch aufgebrachte Bauern einlenkt und Verständnis zeigt, scheint in Österreich von ÖVP und ihrem Messias Kurz die Dringlichkeit noch nicht erkannt worden zu sein“, so Schmiedlechner.
"Es ist höchste Zeit, dass die Vertreter von Produktion, Handel und Verarbeiter sowie alle politischen Parteien an einem Tisch sitzen, um unbürokratische Lösungen zu suchen, und um endlich Verbesserungen für die Bauern zu erzielen. Neben dem von uns geforderten Rettungsschirm für die bäuerlichen Familienbetriebe braucht es endlich auch langfristige Lösungen. Leistung muss sich wieder lohnen und die harte Arbeit der Bauern und Bäuerinnen verdient einen fairen Preis", ergänzt er.