Geht es nach dem Willen von Christian Lausch (FPÖ), sollen die zweiteiligen Schwimmanzüge für muslimische Frauen verboten werden. Einen entsprechenden Antrag hat Lausch bei der Gemeinderatssitzung in Hollabrunn eingebracht. Bürgermeister Erwin Bernreiter (ÖVP) ließ jedoch nicht darüber abstimmen.
In der Begründung gab Lausch an, dass das Tragen "schariakonformer Schwimmbekleidung" wegen der Hygiene gegen die Haus- und Badeordnung. Zudem befürchtet der FPÖ-Mann "Zwischenfälle".
Eine Diskussion darüber kam nicht zustande. Denn Lausch hatte diese Forderung als Zusatzantrag zu den Freibad-Tarifen eingebracht. "Nicht zulässig", so der Bürgermeister. Nun erwägt Lausch eine Aufsichtsbeschwerde.