Frachter krachte am Bosporus in alte Villa

Kein Durchkommen am Bosporus für den Transitverkehr: Ein Frachter kollidierte mit einem Holzgebäude aus dem 19. Jahrhundert.

Ein außer Kontrolle geratener Frachter hat am Bosporus in Istanbul eine historische Villa aus osmanischer Zeit gerammt und weitgehend zerstört.

Das 225 Meter lange Schiff war nach türkischen Medienberichten am Samstag wegen eines Motorschadens nicht mehr steuerbar und bohrte sich mit dem Bug mit voller Wucht in eine aus Holz erbaute Villa am Ufer. Verletzt wurde niemand.

Die rot gestrichene "Hekimbasi Salih Efendi"-Villa gehört zu einer Reihe luxuriöser Anwesen, die sich osmanische Würdenträger im 19. Jahrhundert am Ufer des Bosporus errichteten.

Das Gebäude war zuletzt unbewohnt und wurde für Hochzeitsfeiern und Konzerte vermietet. Die Vorderfront der Villa wurde aufgerissen, das Gebäude stürzte teilweise ein.

Der Bosporus gehört zu den am stärksten befahrenen Meerengen der Welt. Im vergangenen Jahr wurde er von mehr als 42.000 Schiffen genutzt.

(red)

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