Politik

"Frage nach der Stimme hat mich nicht getroffen"

Ein Streit mit Wien hätte beinahe zum Rückzug seiner Kandidatur für den SPÖ-Chefsessel geführt. Hans Peter Doskozil erzählt, wie es weitergehen soll.
Clemens Oistric
24.05.2023, 21:12
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Keine Stichwahl (wie von Wien gefordert), sondern Showdown gegen Andreas Babler auf dem Parteitag. In „Heute“ spricht Hans Peter Doskozil über …

Chancen auf Chefsessel

"Ich bin am Montag eigentlich davon ausgegangen, dass das Ergebnis der Mitgliederbefragung von allen Seiten respektiert wird. Nun der Kompromiss: Stichwahl beim Parteitag. Mein Ziel bleibt ganz klar, Vorsitzender zu werden!"

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Streit mit Wien

"Ich sehe nicht, dass das die gesamte Landesgruppe ist. Gerade aus Wien habe ich auch viel Zuspruch – nicht zuletzt deshalb, weil es darum geht, wie die SPÖ wieder den Kanzler stellen und Kickl als Regierungschef verhindern kann. Ich werde sicher das Gespräch mit Michi Ludwig suchen."

Angekündigten Rückzug

"Ich wäre bereit gewesen, Babler den Vortritt zu lassen, wenn es offenbar so starke Kräfte gibt, mich zu verhindern. Es darf nicht um persönliche Befindlichkeiten gehen. Ein großer Teil der Länder hat mich aber überzeugt, bei meiner Kandidatur zu bleiben. Ich stehe bei denen, die mich unterstützen, schon auch in der Verantwortung."

Sein Team

"Das sind all jene Tausenden Funktionäre, die sich mit mir seit Monaten für einen Neustart einsetzen."

Ergebnis auf dem Parteitag

"Akzeptiere ich in jedem Fall. Demokratische Entscheidungen müssen für alle ,picken'. Und ja, ich würde auch Andreas Babler unterstützen."

Frage in "ZiB 2" nach Stimme

"Die Frage hat mich nicht getroffen. Ich weiß, dass dieses Thema aus unterschiedlichen Motiven am Köcheln gehalten wird. Fakt ist: Ich habe mit dieser Stimme Wahlen gewonnen."