Dieser Mann erlebte ein schreckliches Wechselbad der Gefühle: Am Montag machte Matthias D. (78) aus Nötsch in Kärnten einen Ausflug mit seiner fünfjährigen Enkelin Franca. Dabei ließ er sie kurz aus den Augen. Und plötzlich war das Mädchen spurlos im Wald verschwunden.
25 Stunden irrte das Kind in gefährlichem Gelände am Dobratsch herum. Dann wurde Franca von zwei Radfahrern gefunden. "Ich war verrückt vor Sorgen, aber zum Glück ist ihr nichts passiert", seufzt der Großvater erleichtert. "Ich habe Franca gleich daheim besucht. Sie hat mir verziehen und spielt schon wieder fröhlich mit ihrer Mama."
Dennoch plagt den Pensionisten das schlechte Gewissen. "Ich schrecke nachts hoch und bin ganz fertig", erzählt er. Spricht Matthias D. von der Suche nach seiner Enkelin schießen ihm Tränen in die Augen. "Ich begreife nicht, wie das passieren konnte. Wir wollten Schwammerl suchen und die Fische im Teich anschauen. Aber auf einmal war die Franca weg!"
Jetzt freut sich der Opa aufs Wochenende. Denn da sieht er sein Enkelkind wieder: "Aber spazieren gehen wir diesmal garantiert nicht."