Francine Jordi: "Wenn's knallt, dann knallt's"

So "crazy" wie auf ihrer gleichnamigen Single treibt es Francine Jordi privat gar nicht.
So "crazy" wie auf ihrer gleichnamigen Single treibt es Francine Jordi privat gar nicht.Heart of Berlin
Album-Promotion, TV-Shows, Konzerte - bleibt denn da genug Zeit für die Liebe? "Heute" hat bei Schlagersängerin Francine Jordi direkt nachgefragt.

Eigentlich könnte es für sie derzeit gar nicht besser laufen. Ihr nagelneues Best-of-Album "Herzfarben" stürmte in ihrer Schweizer Heimat bis an die Chartsspitze, an der Seite von Jörg Pilawa wird sie auch heuer wieder den "Silvesterstadl" moderieren und beinahe überall, wo man derzeit geht, sitzt oder fährt tönt ihre Single "Crazy" aus den Boxen.

Aber bleibt bei Francine Jordi denn zwischen all den Studio-, TV- und Live-Terminen überhaupt noch Zeit für Privates?

"Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben"

"Das ist etwas, das ich nach meiner Erkrankung gelernt habe [2018 erklärte sie, dass sie an Brustkrebs erkrankt gewesen sei und ihn überstanden habe, Anm. d. Red.], wo ich mir gesagt habe: 'Mindestens ein Tag in der Woche gehört mir - und da mache ich nur Dinge, die mir gut tun'", erzählt die 44-Jährige, als wir sie im Schlosscafé Schönbrunn zum Interview treffen.

Dann zieht sie sich oft in die Natur zurück und verbringt viele Stunden mit ihrem Hund Theo. "Ich verbringe auch sehr viel Zeit mit mir selbst, ich bin sehr gerne alleine", überrascht die quirlige Schweizerin. "Das musste ich aber erst lernen. Zuerst bin ich, wie die meisten, vor mir selbst davongelaufen. Doch dann habe ich plötzlich gemerkt, ich brauche die Stille und ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Ich muss nur mit mir ein Leben lang zusammen sein, alles andere kann sich ändern."

Liebe? Hochzeit? Ja!

Francine weiß, wovon sie spricht. Von 2009 bis 2011 war die Schweizerin mit dem ehemaligen Radsportler Tony Rominger verheiratet, danach mit Songwriter Florian Ast liiert. Seit 2012 ist die leidenschaftliche Hobby-Schützin "zufriedener Single", wie sie "Heute" erklärt. Ein Interesse an Kuppelversuchen und Online-Dating hat sie im Moment nicht.

Wäre sie denn derzeit überhaupt offen für eine neue Liebe? Ja! "Wenn's knallt, dann knallt's", lacht Francine, die auch eine neuerliche Hochzeit nicht ausschließt: "Wenn's vom Gefühl her stimmt, ich würd's sofort wieder tun." 

Schwärmt für Musikerkollegen

Besonders ein Musikerkollege hat es der Schweizerin angetan: Swing-Großmeister Michael Bublé. "Der könnte mir das Telefonbuch vorlesen und ich wäre begeistert", schwärmt die 44-Jährige. Zu schade, dass der Kanadier schon seit Jahren vergeben ist.

Doch Francine ist sich sicher: "Jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich. Erst wenn du selbst glücklich bist, kannst du dein Glück auch teilen. Man muss das Leben einfach nur machen lassen."

Für alle "Heute"-Leser hat sich Francine ein besonderes Schwyzerdütsch-Rätsel ausgedacht ...

Und hier die Auflösung ...

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