Frank Stronach will keine Reichensteuer zahlen

Der Selfmade-Milliardär Frank Stronach hat keine Lust auf Vermögenssteuern. Seiner Ansicht nach zahlen die Reichen schon genug Steuern, und außerdem würde eine Reichensteuer die Millionäre nur aus dem Land vertreiben.

Aus der österreichischen Politik ist Frank Stronach schon klare Sympathien für eine Millionärssteuer erkennen lassen, Stronach hält sie aber für kontraproduktiv. Im "Kurier" argumentiert er, dass "das Volk" nichts davon hätte, denn das Geld würde "wieder in die Banken fließen", und das Budget könne man mit der Reichensteuer nicht sanieren.

Es würde nur ein "Klassenkampf geschürt". Stronach selbst würde stattdessen lieber für soziale Projekte spenden. Kurioses Detail am Rande: Ihn selbst würde eine Reichensteuer nicht aus dem Land treiben, da er bereits vor Jahren ausgewandert und in der Schweiz sowie Kanada steuerpflichtig ist.

Wahlziel 10 Prozent

Auch wenn sich die Wähler bei den wenig für Stronachs Team interessiert haben (6 Prozent der Stimmen), will er es noch einmal wissen. Zumindest bei der Landtagswahl nächstes Jahr in der Steiermark. In diesem Bundesland hofft der gebürtige Steirer, dass sein Name noch zieht. Er will seiner Truppe aber nur mit Rat und Tat zur Seite stehen, nicht mehr mit Geld. Und als Spitzenkandidat steht er auch nicht mehr zur Verfügung. Wahlziel in der Grünen Mark: 10 Prozent.

Stronach glaubt weiters, dass Frontfrau Kathrin Nachbaur bis zur nächsten Nationalratswahl so stark sein wird, dass die Partei im Parlament bleibt.

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