Der österreichische Coach ist einer der begehrtesten Trainer Europas. Der 48-Jährige wird vor allem mit einem Sprung in die Premier League in Verbindung gebracht. Auch, weil Glasner zuletzt frustriert wirkte, die Stimmung sich auch auf seine Mannschaft übertrug. Das 1:1 der Frankfurter gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagabend war das bereits siebte sieglose Liga-Spiel des Europa-League-Siegers von 2022 in Serie.
Fakt ist jedenfalls: Glasners Vertrag läuft 2024 aus, ein Sommer-Wechsel wurde immer wieder ins Spiel gebracht. Dies sei für den Ex-LASK-Coach aber kein Thema, wie Glasner nun bei "Sky" klarstellte. "Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, nachzuschauen: Bei acht Trainer in der Bundesliga läuft der Vertrag 2024 aus. Bei mir ist es das Hauptthema – warum auch immer. Ich habe ja noch einen Vertrag, da muss ich kein Commitment geben für etwas, das eh Fakt ist", meinte Glasner über seine Zukunft.
"Wir planen die Sommer-Vorbereitung, die Testspiele gemeinsam, ich fühle mich superwohl, wir haben eine tolle Mannschaft. Ich gehe davon aus, dass ich nächstes Jahr hier Trainer bin. Ich habe auch nie etwas anderes gesagt", unterstrich Glasner schließlich.
Als dann Bilder eingespielt wurden, die zeigten, wie Glasner energisch an der Seitenlinie Kommandos gibt, betonte der 48-Jährige seinen Einsatz für die Eintracht. "Da sieht man, dass es mir alles andere als gleichgültig ist. Hier muss ich aufpassen, dass mein Herz nicht einmal stehenbleibt. Ich gehe fest davon aus, dass ich nächstes Jahr hier auf der Bank sitze", betonte der Ex-Kicker.
Auch mit der Leistung seiner Mannschaft war Glasner zufrieden, obwohl die Eintracht nun sieben Spiele in Folge auf einen vollen Erfolg in der Meisterschaft wartet. "Ich muss den Jungs ein Riesenkompliment machen. Wir gehen mit der ersten Chance in Rückstand, müssen wieder nachlaufen, dann haben wir Chance um Chance vergeben. Ich habe heute auf der Bank gesagt: ,Was haben wir denn verbrochen?´ Ich glaube nicht, dass wir viel dominanter spielen können. Die Leistungen geben mir Hoffnung", meinte der Frankfurt-Coach.