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Der parteilose 38-Jährige tritt gegen den amtierenden Präsidenten Francois Hollande an, der Macron 2014 zum Minister ernannt hatte. Zwei Jahre später trat er zurück, nachdem sich der einstige Politstar innerhalb Hollandes sozialistischer Partei ins Abseits gestellt hatte: Der Investmentbanker hatte streikende Gewerkschafter brüskiert und zu wenig Steuern gezahlt.
Macron gründete im Vorjahr seine eigene Partei "En Marche!" (sinngemäß "Vorwärts!") und stellt sich der Präsidentschaftswahl als unabhängiger Kandidat. Laut ersten Umfragen liegt er deutlich vor dem unbeliebten Hollande.