Ursache wird erforscht

Über 5.700 Todesfälle während Hitzewelle in Frankreich

Frankreich verzeichnet nach einer außergewöhnlichen Hitzewelle im Juni 5.764 zusätzliche Todesfälle – genaue Ursachen werden noch ermittelt.
Newsdesk Heute
22.07.2026, 17:08
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Während der starken Hitzewelle in der zweiten Junihälfte sind in Frankreich 5.764 zusätzliche Todesfälle gezählt worden. Allein im Großraum Paris gab es 2.000 Todesfälle mehr als sonst, wie die französische Gesundheitsbehörde am Mittwoch in Paris bekannt gab. Die Statistik umfasst laut Behörde alle Todesursachen. Noch ist unklar, wie viele davon direkt auf die Hitze zurückzuführen sind. Genauere Zahlen sollen im Herbst vorliegen.

Es gab in allen Altersgruppen ab 15 Jahren mehr Todesfälle, so die Behörde weiter. Zwei Drittel der Verstorbenen waren allerdings älter als 75 Jahre. Die Hälfte der Todesfälle fiel auf drei Tage, nämlich vom 25. bis 27. Juni.

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So eine frühe, heftige und lange Hitzewelle wie heuer in der zweiten Junihälfte hat es in Frankreich noch nie gegeben. Sie hat fast alle Menschen betroffen und dauerte insgesamt 16 Tage, vom 17. Juni bis zum 2. Juli – also noch vor den Sommerferien, als viele Sportwettkämpfe und Prüfungen stattfanden.

Die Hitzewelle war sogar intensiver als die bisher schlimmste im Jahr 2003, bei der 15.000 Menschen gestorben sind. Im Vorjahr gab es über den ganzen Sommer verteilt insgesamt 5.700 Hitzetote. Forschende gehen davon aus, dass Hitzewellen durch den menschengemachten Klimawandel häufiger und heftiger werden.

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