Frankreich verbietet Wegwerfen von Lebensmitteln

Bild: Stefan Wermuth / Reuters

Nach Angaben der Vereinten Nationen landen jährlich rund 1,3 Milliarden Tonnen im Müll - vier mal so viel wie nötig wäre um das Hungerproblem auf der Welt zu lösen. Frankreich ergreift nun eine drastische Maßnahme: Die Regierung verbietet per Gesetz das Wegwerfen von Lebensmitteln.

Als "skandalös" bezeichnete ein Paralamentsabgeordneter den Umstand, dass Supermärkte die weggeworfenen Lebensmittel mit Chlos übergießen, um sie ungenießbar zu machen.

Das wird sich bald ändern: Unverkaufte Ware muss nun gespendet werden, als Tiernahrung oder als Kompost verwendet werden. Zudem sind Supermärkte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern dazu verpflichtet, ein Abkommen mit einer karikativen Organisation abzuschließen.
20 bis 30 Kilogramm genießbare Lebensmittel werden in Frankreich pro Jahr weggeworfen, das entspricht einem Wert von bis zu 20 Milliarden Euro. Weltweit sind es rund 1,2 Milliarden Tonnen. Schätzungen zufolge würden 300 Millionen Tonnen reichen um alle Menschen auf der Welt ernähren zu können.

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