Frau (32) in Bar verprügelt – Polizeiarzt angeklagt

Ob es dienstrechtliche Konsequenzen gibt, entscheide sich laut der burgenländischen Landespolizeidirektion nach dem Gerichtsverfahren.
Ob es dienstrechtliche Konsequenzen gibt, entscheide sich laut der burgenländischen Landespolizeidirektion nach dem Gerichtsverfahren.picturedesk.com/SEPA.Media/Klaus Pressberger (Symbol)
Ein burgenländischer Polizeiarzt muss sich vor Gericht verantworten. Er soll in einem Lokal im Bezirk Baden eine Frau verprügelt haben.

Nun ist es fix: Ein burgenländischer Polizeiarzt muss sich vor Gericht verantworten, weil er im Oktober in einer Bar im Bezirk Baden (NÖ) eine 32-jährige Frau verprügelt und ihre Begleiterin niedergestoßen haben soll - "Heute" berichtete hier. Der Mann werde wegen zweifacher Körperverletzung, Nötigung, gefährlicher Drohung und Sachbeschädigung angeklagt, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt am Mittwoch einen Bericht des "Kurier". Die Polizei entscheidet nach dem Urteil über Konsequenzen.

Arzt soll Frau nahe gekommen sein

Der Polizeiarzt soll der 32-Jährigen in dem Lokal mehrmals nahe gekommen sein und sie geschlagen haben, als sie ihn dazu aufforderte, Abstand zu halten. Die Frau flüchtete daraufhin in einen Lagerraum, weshalb der Mann sie bedroht und eine Tür beschädigt haben soll. Sowohl die 32-Jährige als auch ihre Begleiterin wurden bei dem Vorfall verletzt. Der alkoholisierte Polizeiarzt habe hingegen angegeben, dass die Frau ihn angegriffen und er daraufhin die Selbstbeherrschung verloren habe.

Dienstrechtliche Konsequenzen noch unklar

Ob es dienstrechtliche Konsequenzen geben werde, entscheide die Landespolizeidirektion Burgenland nach dem Gerichtsverfahren, betonte ein Sprecher gegenüber der APA. Man wolle sich bei der Entscheidung auf das Urteil stützen.

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