Österreich

Frau (48) von Zug erfasst und getötet

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:21

Tragisches Unglück in Eferding: Eine 48-jährige Fußgängerin wurde Montagvormittag an einem Bahnübergang von einer Garnitur der Linzer Lokalbahn (LILO) erfasst und getötet.

Die sofort alarmierte Notärztin konnte nur noch den Tod der Fußgängerin feststellen. Der Bahnübergang sei unbeschrankt, aber durch eine Lichtsignalanlage gesichert. Diese habe laut Aussagen mehrerer Zeugen auch einwandfrei funktioniert.

Laut ersten Ermittlungen dürfte Andrea P. (48), die nur rund 50 Meter entfernt von der Unfallstelle wohnte, versucht haben, den herannahenden Zug noch zu erreichen. Wie es dann genau zu dem tragischen Unfall kam, ist noch völlig unklar.

Rund um die Uhr für Familie da

Besonders tragisch: Die Verstorbene kümmerte sich rund um die Uhr um ihren behinderten Sohn (18). Auch ihr Vater, langjähriges Mitglied der Feuerwehr, hat derzeit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Für die Feuerwehrmänner war dieser Einsatz somit eine ganz besondere Belastungsprobe. "Wir kennen die Familie sehr gut. Sie kümmerte sich immer sehr liebevoll um ihren Sohn. Es ist einfach unfassbar welche Schicksalsschläge diese Familie schon einstecken hat müssen", ist Einsatzleiter Egolf Richter geschockt.

Auch Ehemann Peter (50) eilte kurz danach von der Arbeit zu der Unfallstelle. Die gesamte Familie wird derzeit vom Kriseninterventionsteam betreut.

Nach etwa zwei Stunden wurde der Bahnübergang wieder freigegeben. 

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