Po-Grapschattacke in Wien: Auch Opfer droht Strafe

Eine 21-jährige Schweizerin wehrte sich nach sexueller Belästigung am Silvesterpfad. Laut Star-Anwalt Rudi Mayer könnte aber auch ihr eine Strafe bevorstehen.

Wie berichtet, kam es in der Silvesternacht gegen 01:30 Uhr zu einer Grapsch-Attacke am Rathausplatz in Wien. Ein 20 Jahre alter Afghane soll mehreren Frauen auf den Hintern gegriffen haben.

Als er dies bei einer 21 Jahre alten Frau aus Genf machte, wehrte sich die Schweizerin reflexartig und brach dem Mann mit einem Faustschlag das Nasenbein – mehr zur Attacke hier.

Beide wurden angezeigt. Dem Angreifer droht nun eine Strafe wegen sexueller Belästigung.

Doch auch das Opfer könnte sich wegen dem Faustschlag vor Gericht verantworten müssen, wie Star-Anwalt Rudi Mayer gegenüber "Heute.at" erklärt.

In den meisten Fällen jedoch endet ein solches Verfahren für den Beschuldigten im "schlimmsten Fall" mit einer Diversionsstrafe in der Höhe von 150 Euro.

Möglich ist aber auch – wie Anwaltskollege Alfred Boran erläutert – dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren zurücklegt und die Anzeige fallen lässt. Selbst wenn ein Verfahren eröffnet wird, kann das Gericht zu Beginn der Verhandlung eine Einstellung verfügen.

Die 21-Jährige ist am Mittwoch in der Früh zusammen mit ihren beiden Freundinnen zurück nach Genf geflogen.

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(Red)

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