Frau bei Sex-Treffen von Pärchen zu Tode gefoltert

Die Leiche der 55-Jährigen wurde mitten auf einem Berliner Gehweg abgelegt. Symbolfoto
Die Leiche der 55-Jährigen wurde mitten auf einem Berliner Gehweg abgelegt. SymbolfotoBild: picturedesk.com
Die Killer konnten kurz vor ihrer Flucht in die Türkei festgenommen werden. Sie hatten die Leiche der Berlinerin mitten auf einem Gehweg entsorgt.
Einen Tag vor dem Heiligen Abend machte eine Berliner Passantin eine grausame Entdeckung. Jemand hatte einen Leichnam in eine Decke gewickelten und neben einer Schuttmulde auf dem Gehsteig abgelegt. Die mutmaßlichen Täter, Taifun S. (36) und Jasmin P. (27), konnten kurz darauf geschnappt werden, bevor sie das Land verlassen konnten.

Wie die deutsche "Bild" am heutigen Freitag berichtet, wurde jetzt das Motiv der Killer bekannt – sie sollen die 55-jährige Marianne M. aus blanker Mordlust zu Tode gefoltert haben.

Die Berlinerin hatte ihre späteren Peiniger in einem Internetforum kennengelernt, in welchem sich Menschen mit speziellen Vorlieben zu Sex-Treffen verabreden können. Das gehe aus den Ermittlungsergebnissen hervor.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. "Über langen Zeitraum zu Tode gequält"

Kurz vor Weihnachten hatte sich Marianne M. mit dem Pärchen in einer offenbar eigens angemieteten Wohnung in der Berliner Föhrer Straße getroffen. Dort soll sie von Taifun S. und Jasmin P. "über einen langen Zeitraum hinweg zu Tode gequält". Auf der Leiche der Frau wurden später Spuren massiver Gewalteinwirkung gefunden.

In Folge hatte das Paar die Leiche ihres Opfers vier Stockwerke hinunter gezerrt, nur um sie rund 40 Meter weiter neben einem Schutthaufen abzuladen. Nach ihrer Bluttat versuchten die mutmaßlichen Täter Deutschland so schnell wie möglich in Richtung Türkei zu verlassen. Jedoch konnten sie am Flughafen Berlin-Schönefeld noch vor ihrer Ausreise durch Zielfahnder gestoppt und festgenommen werden.

Das Killer-Paar sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Es war der deutschen Polizei schon vor dem mutmaßlichen Mord an Marianne M. längst amtsbekannt. Der 36-Jährige wird mit Drogenhandel, gefährlicher Körperverletzung und etlichen weiteren Strafdelikten in Verbindung gebracht. Seine 27-jährige Freundin mit Drohungen, Diebstahl und Widerstand gegen die Staatsgewalt. (rcp)

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