Niederösterreich

Frau bestellt Schmuck aus NÖ – 4 Monate keine Lieferung

Monatelang ärgert sich eine 34-Jährige aus NÖ bereits über einen Hersteller von Modeschmuck aus NÖ, denn: Die bestellte Ware wird nicht geliefert.
Isabella Nittner
09.02.2023, 16:25
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Am 17. Oktober 2022 bestellte eine 34-jährige Niederösterreicherin im Online-Shop eines niederösterreichischen Labels Modeschmuck. "Ich habe schon öfter bei der Firma bestellt, mir gefallen die Designs wahnsinnig gut, es gab bisher auch nie Probleme", erzählt die Frau im "Heute"-Gespräch.

Extra Anfertigung

Doch dass es für alles ein erstes Mal gibt, musste sie jetzt schmerzlich lernen: Denn die drei Produkte um 52 Euro, die sie via Apple Pay zahlte, hat sie immer noch nicht bekommen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Grundsätzlich wird auf der Website darauf verwiesen, dass die Teile extra nach Bestellung angefertigt werden und dass es rund 25 Tage dauern kann, bis sie verschickt werden", erzählt die Angestellte, die erstmals Ende November beim Kundenservice anfragte, wann sie denn mit einer Lieferung rechnen könne (Anm. die Mails liegen "Heute" vor). Noch bevor Antwort kam, erreichte die 34-Jährige eine automatisierte Mail: Die Vorbestellung sei fertig, die Ware werde jetzt verschickt, auch eine Tracking-Nummer der österreichischen Post wurde übermittelt.

Doch dann passierte ... nichts. Mitte Dezember fragte die Frau erneut beim Kundendienst an. Die Antwort: Man habe selbst noch keine Rückmeldung vom Zusteller. Es wurde angeboten, die Bestellung zu stornieren.

"Aber ich wollte ja nicht stornieren, ich wollte nur meinen bestellten Schmuck haben. Das habe ich am selben Tag auch noch dem Kundenservice geschrieben", schildert die 34-Jährige weiter. Wieder zehn Tage später dann die Antwort: Als Entschädigung könne sie sich etwas aus dem Online-Shop aussuchen. Doch auch danach kam kein Packerl an.

"Mag nicht mehr"

Als die Niederösterreicherin Mitte Jänner erneut urgierte, flatterte wieder eine vorgefertigte Mail ins Postfach der Frau: "Ersatz werde vorbereitet", hieß es darin. Eine neue Tracking-Nummer für das Post-Packerl wurde ebenfalls übermittelt. Tatsächlich kam wenige Tage später ein Paket bei der Klosterneuburgerin an, allerdings mit nur der Hälfte der Bestellung.

Also schrieb sie erneut dem Kundendienst, wieder kam die automatisierte Mail, "Ersatz Teil 2" werde zugestellt, wieder mit der vermeintlichen Sendungsnummer der Post. "Ich habe von drei Produkten nur zwei erhalten, das teuerste davon fehlt immer noch. Es sind jetzt vier Monate ... und es sieht nicht danach aus, als würde ich das fehlende Fußkettchen noch bekommen. Langsam ist es mir den Ärger auch gar nicht mehr wert, ich mag nicht mehr ... ", schüttelt die 34-Jährige den Kopf.

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