Wien

Frau fast vergewaltigt: Opfer in Wien mit HIV bedroht

Ein 56-Jähriger soll eine Frau in seine Wohnung gelockt, sie dort blutig geschlagen und fast vergewaltigt haben. Der Mann ist außerdem HIV-positiv…
Heute Redaktion
11.07.2023, 22:41
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Schon seit 2016 lebt ein 56-Jähriger aus Guinea in Wien – am Montag (10. Juli) saß er auf der Anklagebank am Wiener Landesgericht. Der Mann ist zwar verheiratet, seine Frau lebt aber nach wie vor in dem westafrikanischen Staat. Am 28. April soll sich der Mann an der Ehefrau seines Cousins vergriffen haben – und sie schlimm misshandelt haben. 

Frau grün und blau geschlagen

Nach einem Treffen auf der Straße, überredete er die Frau im Frühjahr mit ihm auf einen Kaffee in seine Wohnung zu gehen. Dort soll es dann zu einem Streit über den Cousin des Mannes gekommen sein. Der Angeklagte rastete aus – als sie sich wehrte schlug er der Frau angeblich mit den Fäusten ins Gesicht. Dann packte er sie an den Armen und warf sie auf das Bett. "Ich habe Todesangst gehabt", so das Opfer laut Polizei. Der Angeklagte soll ihr die Hose hinunter gezogen haben. Er habe aber keine Vergewaltigungsabsichten gehabt, so der Mann vor Gericht. Das verbiete ihm schließlich seine Religion, verteidigte er sich wenig glaubhaft. 

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HIV und Hepatitis 

Der Verdächtige ist HIV-positiv, er soll dem Opfer zudem gedroht haben, sie mit dem Virus anzustecken. Der Mann leidet angeblich auch noch an Hepatitis B. Zum Glück wurde dir Frau nicht infiziert. Sie trug ein blaues Auge, blutige Lippen davon, war mit blauen Flecken übersäht. Das dokumentierte Polizei-Fotos. Erst als das Opfer den Verdächtigen anbettelte, sie gehen zu lassen, ließ er von ihr ab. 

Der 56-Jährigen wurde am Montag wegen versuchter Vergewaltigung und vorsätzlicher Gefährdung durch ansteckende Krankheiten zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es gilt die Unschuldsvermutung!

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