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Frau gewinnt 170 Millionen, bleibt bescheiden – tot

Dank Euromillionen wurde eine Schweizer Serviceangestellte vor 3 Jahren steinreich. Eigentlich wollte sie das Leben genießen – doch alles kam anders.

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    Die Frau investierte 22,50 Euro…
    Die Frau investierte 22,50 Euro…
    Getty Images / iStock

    Die 50-Jährige gewann im Oktober 2018 den Megajackpot von 183,9 Millionen Franken, umgerechnet fast 170 Millionen Euro, bei Euromillionen. Die Aargauerin kam aus bescheidenen Verhältnissen. Obwohl sie durch einen Umzug in eine Steueroase hätte viel Geld sparen können, blieb sie ihrem Wohnort treu und leibte bescheiden. "Ich will hierbleiben", sagte sie damals. Auch ihren Job als Serviceangestellte gab sie nicht auf.

    Krebs "richtig ausgebrochen"

    Die Millionengewinnerin war mit einem Deutschen verheiratet. Der 59-Jährige sagte am Montag gegenüber dem "Blick", dass seine Frau "am 1. September verstorben ist". Der Krebs, den sie wohl schon seit letztem Herbst gehabt habe, sei Anfang 2021 dann "richtig ausgebrochen". Chemotherapien in der Schweiz und Deutschland blieben laut Witwer erfolglos.

    Geld egal: "Ich hätte sie lieber zurück"

    Eigentlich hätten die beiden noch viel vorgehabt. "Reisen und das Leben genießen", sagt er gegenüber der Zeitung. Dazu komme es jetzt leider nicht mehr. "Ich habe sie so geliebt und vermisse sie sehr." In dem Haus, das sie sich bauen ließen, will er leben bleiben. Zudem soll jedes Jahr ein gewisser Betrag an gemeinnützige Vereine fließen. Wie viel von den Millionen übrig sei, wisse er indes nicht. Dass sei für ihn auch nicht wichtig. "Ich hätte lieber meine Frau zurück."

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