Eine 50-jährige Kroatin bezog zwischen Jänner 2014 und Juli 2019 unrechtmäßig Sozialleistungen in der Höhe von mehreren zehntausenden Euro. Kriminalisten (SOLBE) der Fremden- und Grenzpolizei (FGP)–Paulustor führten seit Jänner 2021 die Ermittlungen. Nun haben sie die Frau und ihre Tochter angezeigt.
Mit Unterstützung ihrer 27-jährigen Tochter erhielt die Frau eine Scheinanmeldung (Hauptwohnsitz) im Bundesgebiet. Mit dieser vorgetäuschten Adresse beantragte und bezog die Frau schließlich widerrechtlich Familien- sowie Notstandshilfe in der Höhe von mehreren zehntausend Euro – die Rede ist von mindestens 50.000 Euro.
Eine Anzeige der Behörden führte die Ermittler zum Verdacht des Betruges. Beide Frauen verweigerten bei ihrer Vernehmung die Aussage. Sie werden der Staatsanwaltschaft Graz angezeigt.