Bei einem Auffahrunfall kam am Vormittag des Ostersonntages ein älterer Mann ums Leben. Er war in einem Klein-Pkw unterwegs, als ein von hinten kommendes Fahrzeug auf ihn aufprallte und ihn in den Straßengraben katapultierte. Die Frau des auffahrenden Autos wurde verletzt.
Die Ursache für den Unfall, der sich am Sonntagvormittag auf der Südautobahn ereignete, ist noch unbekannt. Ein in Richtung Süden fahrender Pkw prallte zwischen Leobersdorf und Wöllersdorf in einen Klein-Pkw der Marke Aixam und katapultierte diesen regelrecht in den Straßengraben.
Bundesheer half
Die Feuerwehr Leobersdorf rückte mit dem Alarmcode "Menschenrettung - Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" aus. Zwei Bundesheersoldaten, die in einem nachkommenden Auto saßen, befreiten den Lenker aus dem total deformierten Klein-Pkw.
Sie begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Der ältere Mann hatte aber so schwere Verletzungen erlitten, dass der Notarzt mitsamt Hubschrauber nur noch den Tod feststellen konnte. Der 80-Jährige dürfte laut Polizei nicht angeschnallt gewesen sein und wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Die Frau, die im auffahrenden Fahrzeug saß, wurde unbestimmten Grades verletzt und per Rettungswagen ins Spital gebracht.
Die Südautobahn war für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. Während die Feuerwehr die beteiligten Fahrzeuge abtransportierte, konnten Autofahrer den dritten Fahrstreifen benutzen. Ab etwa 9.45 Uhr war die A2 wieder befahrbar.