Kurz bevor sie es Versteigern lassen konnte, kam man drauf, dass ein Gemälde von Pierre-Auguste Renoire in den 50ern aus einem Museum in den USA gestohlen worden war. Martha Fuqua behauptet, das Bild angeblich um sieben Dollar auf einem Flohmarkt gekauft zu haben.
Der Diebstahl des impressionistischen Meisterwerks "Ufer der Seine" passierte schon 1951. Jetzt bekommt das Kunstmuseum in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland das Werk zurück. Das entschied ein Bundesgericht im Nachbarstaat Virginia. Die Freude bei den Verantwortlichen ist dementsprechend groß. "Wir freuen uns, Ende März die Heimkehr des Bildes zu feiern", hieß es in einer Erklärung.
Die bisherige "Besitzerin" Fuqua gab an, das Bild 2009 für ganze sieben Dollar auf einem Flohmarkt gekauft haben. 2012 wollte sie es auf einer Versteigerung in Virginia verkaufen, das Auktionshaus zog es aber kurz vor der Veranstaltung zurück. Daraufhin wurden Ermittlungen eingeleitet.
Klein, aber 16.000 Euro wert
Das Bild vom Format einer Postkarte wird der Justiz zufolge auf 22.000 Dollar (16.000 Euro) geschätzt. Die Gemälde von Renoir (1841-1919) gehören zu den teuersten der Welt.
APA/red.