Frau mit Mord bedroht, weil sie Ex nicht mehr wollte

Die Polizei musste gleich gegen zwei aggressive Ex-Lebensgefährten vorgehen.
Die Polizei musste gleich gegen zwei aggressive Ex-Lebensgefährten vorgehen.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Gleich zwei neue Fälle von Gewalt gegen Frauen erschüttern Wien-Favoriten. Die Fälle ereigneten sich nur wenige Stunden getrennt voneinander.

Der eine Vorfall ereignete sich am Montag um 18 Uhr. Beamte des Stadtpolizeikommandos Favoriten wurden wegen einer häuslichen Auseinandersetzung alarmiert. Ein 48-jähriger türkischer Staatsangehöriger soll seine 49-jährige Ex-Frau an ihrer Wohnadresse aufgesucht und die neuerliche Aufnahme der Beziehung gefordert haben.

Als die Frau dies verweigerte, soll er sie mit dem Umbringen bedroht haben, so die Landespolizeidirektion Wien. Die Polizisten konnten den Tatverdächtigen im Stiegenhaus antreffen und festnehmen. Die Beamten sprachen gegen den Aggressor ein Betretungs- und Annäherungsverbot aus.

Die wichtigsten Nummern gegen Gewalt auf einen Blick:

Polizei-Notruf: 133
Euro-Notruf: 112
24-Stunden-Frauennotruf der Stadt Wien: 01/71719
Frauenhaus-Notruf: 05 77 22

Zweiter Ex wollte sich mit Polizei prügeln

Auch im zweiten Fall wurden Beamte des Stadtpolizeikommandos Favoriten alarmiert, da der Ex-Lebensgefährte vor der Wohnungstüre einer anderen Frau randaliert habe. Die Polizisten trafen den Mann am Montag gegen 13.30 Uhr im Stiegenhaus an. Der 42-jährige polnische Staatsangehörige war offensichtlich alkoholisiert und verhielt sich äußerst aggressiv gegenüber den Beamten. Er beschimpfte die Polizisten und ging immer wieder in eine Art Kampfstellung.

Die Beamten sprachen schlussendlich die Festnahme aus, dabei attackierte der Tatverdächtige einen Polizisten mit einem Kopfstoß. Der 42-Jährige wurde festgenommen. Im Zuge der Amtshandlung stellte sich heraus, dass der Mann zuvor im alkoholisierten Zustand und ohne gültige Lenkberechtigung ein Fahrzeug lenkte. Weiters bestand gegen den polnischen Staatsangehörigen bereits ein Aufenthaltsverbot für Österreich. Ein Polizist wurde verletzt und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

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