Frau nach falscher Spritze nun für immer im Rollstuhl

Die OP endete für die 52-Jährige aus dem Pinzgau tragisch. (Symbolbild)
Die OP endete für die 52-Jährige aus dem Pinzgau tragisch. (Symbolbild)Bild: Kein Anbieter/iStock
Eine 52-Jährige sitzt seit einer Magelspiegelung im Juni 2018 im Rollstuhl. Der behandelnde Arzt soll zwei Spritzen verwechselt haben und wurde nun angezeigt.
Eine 52-jährige Putzfrau aus dem Pinzgau (Sbg.) ließ im Juni 2018 wegen Bauchweh eine Magenspiegelung machen. Der Eingriff scheiterte – seither sitzt sie im Rollstuhl.

Der Arzt soll die Spritzen verwechselt und statt der Narkose ein Anti-Schaummittel in die Vene injiziert haben. Der Mediziner bemerkte den Irrtum, die Frau kam in eine Klinik. Seither ist sie halbseitig gelähmt.

Neben Schadenersatzansprüchen von 120.000 Euro wurde jetzt eine Anzeige gegen den Arzt eingebracht. Sein Anwalt Thomas Schwab zu "Heute": "Mein Mandant hat sich entschuldigt, man wird sich finanziell einigen, Strafbarkeit sehe ich aber keine."

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(red)

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