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Frau näht Schutzmasken "zur freien Entnahme"

Das Coronavirus sorgt dafür, dass sich immer mehr Menschen solidarisieren. So auch Olga S., die ihre selbstgenähten Masken verschenkt.
Heute Redaktion
13.09.2021, 14:03

Auf der ganzen Welt sind Menschen durch das Coronavirus in ihrem normalen Alltag eingeschränkt: Einrichtungen wie Gasthäuser und Restaurants können nicht mehr besucht werden, was sich nun auch auf Olga S. auswirkte.

"Weil sie ihre beiden Lokale zusperren musste, hatte meine zukünftige Schwiegermutter die Idee, ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen und Mundschutzmasken zu nähen", schreibt "Heute"-Leserin Canan G. über Olga S.

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Die Inhaberin zweier Lokale in Groß-Enzersdorf würde täglich um die 30 Masken nähen, die sie dann in einem Sackerl vor ihrem Geschäft kostenlos "zur freien Entnahme" anbieten würde. Damit wolle Olga S. nicht nur ihre Freizeit sinnvoll nutzen, sondern auch den Menschen etwas Gutes tun.

"Mittlerweile sind die Masken im Minutentakt weg. Meine zukünftige Schwiegermutter bekommt laufend Anrufe, weil immer noch viele Menschen solche Masken benötigen", erzählt Canan G. weiter.

Anfangs nutze Olga S. Kleidung aus ihrem eigenen Kleiderschrank, aber nachdem ihr der Stoff ausgegangen war, halfen ihr Freunde weiter und versorgten sie mit Nachschub. "Ihre soziale Hilfsbereitschaft hat uns so begeistert, dass wir davon erzählen wollten."

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