Niederösterreich

Spital soll 2.000 Euro für Todesursache Corona zahlen

Eine Frau starb im Spital an Krebs, der Tochter sollen 2.000 Euro für "Tod durch Corona" angeboten worden sein. Das sagt die Landesgesundheitsagentur.
21.11.2020, 20:28

Das Internet ist ein wahrer Herd für die verschiedensten Corona-Theorien: "Wieso wird einer Bekannten von mir 2.000 Euro angeboten, nachdem ihre Mutter im Spital verstorben ist, wenn sie den Tod als Coronatod deklariert?", fragt ein Facebook-User. Darunter wird gleich von einem weiteren Fall berichtet. Mehrere derartige Postings grassieren derzeit in den sozialen Netzwerken - doch ist da was dran?

Das Posting
Facebook

"Verabscheuungswürdiger Blödsinn"

Bernhard Jany, Pressesprecher der nö. Landesgesundheitsagentur reagiert ungewöhnlich verstimmt: "Weil vermutlich irgendein Coronaleugner oder eine andere abstruse Persönlichkeit die sozialen Medien für verworrene Ideen ausnutzt. Und leider gibts genug, die sowas unreflektiert übernehmen und weiterverbreiten."

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Bernhard Jany wird noch deutlicher: "Die Geschichte ist ein Blödsinn und verabscheuungswürdig. Wir versuchen gerade einen der Verfasser ausfindig zu machen."

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