Frau sucht um Kredit an, dann verliert sie ein Vermögen

Ein Mann zählt Euro-Banknoten. Symbolbild
Ein Mann zählt Euro-Banknoten. Symbolbildpicturedesk.com/Ernst Weingartner
In Tirol wurden gleich zwei Fälle von perfidem Internetbetrug bekannt. Eine 50-Jährige hatte dadurch mehrere Tausende Euro verloren. 

Wer auf Sozialen Medien und dergleichen auf Werbebanner klickt, sollte sehr vorsichtig sein. Für Betrüger ist es ein Leichtes entsprechende Anzeigen zu schalten. Das musste nun auch eine 50-Jährige aus Söll in Tirol feststellen. Sie war im November 2020 auf eine Werbung für billige und einfach zu erhaltende Kredite auf einem Social-Media-Portal hereingefallen.

Die Frau gab ihre Daten in Folge auf einer Website bekannt und wurde schließlich über einen Messenger vom vermeintlichen Kreditgeber kontaktiert. Ihr wurde mitgeteilt, dass sie, um die 10.000€ zu erhalten, erst eine Anzahlung leisten müsse.

Leider kam der 50-Jährigen nicht bereits diese Vorgangsweise komisch vor. So überwies sie in mehreren Tranchen immer wieder Geld auf zwei spanische Konten – das Geld ist jetzt weg. Laut Landespolizeidirektion Tirol geht es um einen "mittleren fünfstelligen Eurobetrag". Die Kreditsumme wurde natürlich nie überwiesen.

Bestellung kam nie

Ebenfalls auf einer Social-Media-Plattform wurde ein 28-jähriger Deutscher aus Imst Opfer von Betrügern. Er hatte eine Multifunktions-Küchenmaschine von einem augenscheinlich deutschen Anbieter bestellt.

Der Mann überwies einen hohen dreistelligen Eurobetrag auf ein litauisches Konto, woraufhin die Bestellung per E-Mail bestätigt wurde. Nachdem bislang keine Ware eintraf, recherchierte der Mann beim offiziellen Hersteller, wobei sich herausstellte, dass der 28-Jährige offenbar Opfer eines Betruges geworden ist.

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