Frau trug Teppich um 20.000 € unter dem Rock aus Shop

Teppich (Symbolfoto)
Teppich (Symbolfoto)Getty Images/iStockphoto
Eine ungarische Familie war auf hochpreisige Orientteppiche spezialisiert, eine 48-Jährige versteckte die Beutestücke unter den Kleidern oder Röcken.

Eine ungarische Familie musste jetzt am Landesgericht Krems wegen gewerbsmäßigen Diebstahls auf die Anklagebank. Eine 48-Jährige, ihr Lebenspartner (50) sowie der gemeinsame Sohn (29) hatten sich auf hochwertige Teppiche, Bettwäsche und Taschendiebstähle spezialisiert. 

Gesamtwert 85.000 Euro

Das Trio schlich vor allem in bekannten Möbelhäusern im Raum Krems und St. Pölten herum, 13 Mal schlug das Trio laut Anklageschrift zu, teilweise bleib es nur beim Versuch. Die großteils handgeknoteten Orientteppiche, wie ein "GHOM"-Teppich vom Lutz im Wert von 19.999 Euro, wurden laut Anklage zusammengerollt und die Ungarin transportierte das wertvolle Stück unter ihrem Rock oder Kleid aus dem Geschäft. 

Taschendiebstähle

Auch feinste Bettwäsche beim KIKA oder Dänischen Bettenlager soll das Trio gestohlen haben. Gesamtwert der Teppiche und Bettwäsche: rund 85.000 Euro. Mit einer weiteren Ungarin (wird gesondert verhandelt) sollen die Osteuropäer dann in Wien und NÖ noch über 30 Taschendiebstähle begangen haben. 

Der 50-Jährige und die 48-Jährige wurden wegen schweren, gewerbsmäßigen Diebstahls im Rahmen einer kriminellen Vereinigung und anderer Delikte zu je drei Jahren Gefängnis, der gemeinsame Sohn (29) zu einem Jahr Haft verurteilt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

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