Der Kosovare muss sich wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Jahrelang soll der 42-Jährige seine Familie tyrannisiert und misshandelt haben. Laut Anklage soll er regelmäßig seine Kinder geschlagen haben, seine Frau entging nur durch viel Glück dem Tod.
Der Verdächtige soll in der Wohnung ein Stromkabel abgeschnitten haben, ging damit ins Badezimmer. Dort steckte er das Kabel in die Steckdose, hielt das abgeschnittene Ende an die nackte Haut der Frau. Das Opfer erlitt nur deshalb keinen tödlichen Stromschlag, weil die Sicherung fiel und der FI-Schutzschalter den Stromfluss abschnitt. Laut einem Gutachten hätte die Frau sterben können.
Der 42-Jährige bekannte sich gegenüber den Ermittlern als "nicht schuldig". Der Prozess beginnt am Dienstag (26.7.) ist vorerst auf zwei Tage anberaumt. Dem Angeklagten droht nun lebenslange Haft, es gilt die Unschuldsvermutung.