Frau verfolgt und bedroht: Freispruch für Ehemann

Prozess fand am Landesgericht Krems statt.
Prozess fand am Landesgericht Krems statt.Bild: picturedesk.com
Trotz Corona fand heute am Landesgericht Krems ein Prozess statt: Ein Ehemann, der seine Frau über Monate terrorisiert haben soll, wurde freigesprochen.
Da es sich beim heutigen Prozess um Haftsachen handelte, die vordringlich zu behandeln sind, wurde die Verhandlung trotz Corona durchgeführt.

Ein Kremser soll von November 2019 bis Ende Februar 2020 seine (Noch)-Gattin beharrlich verfolgt haben: Mehrmals am Tag soll er sie – in steigender Intensität – angerufen haben und angetrunken vor ihrem Arbeitsplatz erschienen sein.

Ende Februar soll er sie schließlich am Kragen der Kleidung gepackt, gegen eine Wand gedrückt und die Faust erhoben haben. Dann täuschte er Schläge an, wobei er auch schließlich zuschlug und im letzten Moment unmittelbar neben ihrem Kopf gegen die Wand schlug.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.Freispruch, weil Frau nicht aussagte

Unmittelbar nach diesem Vorfall soll er laut Anklage die Eingangstüre der Frau eingetreten haben und der Gattin mit Gewalt gedroht haben.

Heute musste sich der Mann wegen beharrlicher Verfolgung, gefährlicher Drohung und Hausfriedensbruchs verantworten. Nur die Frau machte von ihrem Entschlagungsrecht Gebrauch, wollte als Ehefrau nicht aussagen. Somit musste ein Freispruch (nicht rechtskräftig) gefällt werden.



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