Fast zwei Jahrzehnte soll es eine heute 37-Jährige aus dem Mostviertel geschafft haben, den Tod ihres Kindes nicht zu melden und so an die Familienbeihilfe zu kommen.
Die Frau muss sich am kommenden Mittwoch am Gericht in St. Pölten wegen schweren Betrugs verantworten, es drohen bis zu drei Jahre Haft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Die 37-Jährige soll den Tod ihres Kindes verschwiegen und so Geld zwischen Dezember 2004 bis November 2022 kassiert haben, das ihr gar nicht zusteht. Erst dann fiel der Schwindel auf.
Laut Anklage geht es jedenfalls um einen "30.000 Euro übersteigenden Schaden an Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag beim Finanzamt".